Erbeben in Venezuela
Missionsärztliche Schwestern und Assozierte helfen
Am 24. Juni 2026 wurde Caracas und die Umgebung von zwei Erdbeben schwer getroffen. Tausende Menschen starben, über 17.000 Menschen sind seitdem ohne Obdach, viele Menschen werden noch vermisst.
In ihren ersten Eindrücken nach dem Beben schrieb Sr. Maigualida von dem unfassbaren Leid, das sie sehen, aber auch über die große Solidarität der Menschen untereinander.
Sr. Maigualida, Sr. Emma und weitere Schwestern und Assoziierte unserer Gemeinschaft helfen gemeinsam mit anderen Ordensleuten in Caracas, mit taträftiger Unterstützung, im Verteilen von Hilfsgütern und in der Begleitung und Betreuung von Betroffenen.
Unsere Schwestern sind sehr dankbar für jede Form der Unterstützung für die betroffenen Menschen und für die Helfenden, - sei es im Gebet und in Solidarität oder mit Ihrer Spende.
Gemeinsame Hilfe vor Ort
Sr. Maigualida berichtet am 15. Juli aus Venezuela über die gemeinsamen Initiativen um den Erdbebenopfern zu helfen:
1. Wir haben eine Nähwerkstatt ins Leben gerufen, um Decken, Bettwäsche, Kissen und Unterwäsche für Kinder herzustellen, die an die Menschen in Caracas geschickt werden sollen.
2. Wir haben 14 ehrenamtliche Näherinnen und ein großes Team von Freiwilligen für das Zuschneiden und Verpacken.
3. Wir kümmern uns individuell um mehrere Katastrophenopfer und unterstützen sie mit materieller Hilfe.
4. Wir haben ein Programm zur psychischen Betreuung für Kinder und Erwachsene ins Leben gerufen, die emotional von den Erdbeben betroffen sind, und bieten Aktivitäten wie Kunst, Musik, Massage, Gebet usw. an.
5. Wir organisieren wöchentliche Fahrten nach Caracas, um die von uns hergestellte Unterwäsche zu liefern und uns unserem Team dort anzuschließen.
Wenn Sie unsere Schwestern in Venezuela unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende!
Genossenschaft der katholischen missionsärztlichen Schwestern e.V.
Bank im Bistum Essen
IBAN DE40 3606 0295 0047 4000 15
BIC GENODED 1BBE
Stichwort VENEZUELA
