Kundgebung gegen die Abschottungspolitik der EU

Menschen schützen statt Grenzen!

Am Samstag den 7.3.20 um 16 Uhr versammelten sich viele Menschen zu einer Kundgebung gegen die Abschottungspolitik der EU.

Die aktuelle Situation an der türkisch-griechischen Grenze ist verheerend und das Verhalten der EU und der deutschen Bundesregierung nicht hinzunehmen. Mit dem sogenannten EU-Türkei -Deal hat sich die EU von der türkischen Regierung abhängig und erpressbar gemacht. Mit seinem völkerrechtswidrigen Einmarsch in Syrien treibt der türkische Staatspräsident Millionen Menschen in die Flucht und instrumentalisiert sie gleichzeitig als Druckmittel.

Menschenrechte schützen!

Die Abschottungspolitik der EU ist für die menschenunwürdige Situation und den Tod vieler Menschen auf der Flucht verantwortlich.
Die Bundesregierung lehnt trotz Eskalationen auf den griechischen Inseln die Aufnahme von 5000 besonders schutzbedürftigen Menschen ab.

Fluchtursachen bekämpfen - statt Geflüchtete!

Durch Waffenlieferung und die systematische Einmischung in die Politik anderer Länder werden kriegerische Handlungen in den Konfliktregionen immer weiter geschürt.
Um effektiv Fluchtursachen zu bekämpfen, gilt es Rüstungsexporte zu stoppen, die Unterstützung diktatorischer Regime zu beenden und den Abzug der Armeen aus Kriegs- und Krisengebieten zu veranlassen.

Mit unserer Präsenz auf der Kundgebung fordern wir:
• sofortige Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland und EU
• Schaffung sicherer Fluchtwege und Schutz von Menschen statt Grenzen
• Verbot von Rüstungsexporten

Zur Kundgebung aufgerufen haben DIDF Frankfurt, der Hessischer Flüchtlingsrat, Seebrücke Frankfurt, der Verband binationaler Familien und Partnerschaften Frankfurt und andere.