Im Oktober 2019 erschütterten ein Reihe von Erdbeben die Provinz Cotabato auf der Insel Mindanao auf den Philippinen.
Mindestens 7 Menschen wurden bei einem ersten Beben getötet und 215 weitere verletzt. Ein zweites Beben gab es am 29. Oktober, mit einer Stärke 6,6 und dem Epizentrum bei Bual, nordöstlich des Ereignisses vom 16. Oktober. Das dritte Erdbeben war am 31. Oktober, mit einer Stärke von 6,5 und dem Epizentrum bei Tulunan. Bei diesen beiden Beben starben 22 Menschen und weitere 424 wurden verletzt.
Etwa 2.000 Familien wurden aus den Berggemeinden von Makilala im Norden Cotabatos vertrieben. Einige dieser Familien gehören zu den 28.000 Menschen, die sich derzeit in Evakuierungszentren befinden.
Die Regierung hat für die gesamte Provinz Cotabato einen Katastrophenzustand ausgerufen. Es besteht Bedarf an Materialien für Unterkünfte, Nahrung, Wasser, Säuglingsartikel und Wasser in den Evakuierungszentren.
Die nahe gelegene Provinz Bukidnon erlebte an diesen Tagen einen erheblichen Teil des Erdbebens mit. Unsere 3 Schwestern und 15 Mitarbeiter in Bukidnon, sowie 1 Schwester mit ihrer Familie in Cotabato sind alle in Sicherheit.
Unsere Mitschwestern auf den Philippinen haben auf den dringenden Hilfeaufruf der "Missionare der Himmelfahrt" in Davao u.a. mit Spenden reagiert. Gemeinsam mit ihren Missionsschulen und Partnerorganisationen werden sie an Evakuierungsorten in Makilala, North Cotabato, eine gemeinsame medizinische Mission, psychosoziale Erste Hilfe und Hilfsmaßnahmen für 500 Familien mit überwiegend indigener Bevölkerung durchführen. Unsere Mitschwestern werden sich auch an den Psychosozialen Hilfen für die betroffenen Familien beteiligen.
Wir bitten um Ihr Gebet für die betroffenen Menschen und alle, die Ihnen helfen!
