Am Ostermontag feierten die Missionsärztlichen Schwestern im Ruhrgebiet zusammen mit den Assoziierten Mitgliedern im Rahmen einer Eucharistiefeier, dass zwei Assoziierte Mitglieder ihr Versprechen auf Lebenszeit abgelegt haben. An ihren jeweiligen Orten wollen sie weiterhin heilsam für die Menschen da sein und so an der Mission unserer Gemeinschaft mitwirken.
Thanh Ta und Jolanda Jacobs betonten, Pilger der Hoffnung zu sein und legten Zeugnis ab von eigenen Erfahrungen der rettenden und heilenden Gottesgegenwart in ihrem Leben.
Thanh Ta war als Kind nach dem Vietnamkrieg mit seiner Familie als Bootflüchtling mehrere Tage auf einem kleinen Schiff und wurde durch einen holländischen Frachter aus dem Meer gerettet. Er wurde Priester und lernte die Schwestern in Holland schon vor über 15 Jahren kennen.
Jolanda hatte ihre Mutter schmerzlich früh verloren und erkannte durch die geistliche Begleitung einer holländischen Schwester auch in Erfahrungen von Schmerz, dass Gott sie nicht alleingelassen hat.
Beide sind in der Seelsorge tätig, Thanh als Gemeindepfarrer und Jolanda in der Krankenhausseelsorge. Beide verbindet auch ihr Engagement für schwerstbehinderte Menschen in Vietnam, die noch immer an den Folgen des Vietnamkrieges leiden.
Seit kurzer Zeit sind die Missionsärztlichen Schwestern wieder in Vietnam tätig, wo sie früher in einem Krankenhaus arbeiteten und am Ende des Krieges das Land verlassen mussten. So schließt sich ein Kreis, der schmerzlich begonnen hatte und Zeugnis gibt, dass Gott immer neu Heilung schenken will.
Wir gratulieren Jolanda und Thanh herzlich und freuen uns, weiter mit euch auf dem Weg zu sein!
