Am Samstag dem 20. September gab es für die Missionsärztlichen Schwestern in Frankfurt/Main gleich zwei Gründe, ein großes Fest zu feiern: Unsere Ordensgemeinschaft feiert in diesem Jahr ihre Gründung vor 100 Jahren durch Dr. Anna Dengel. Und zugleich jährt sich unsere Anwesenheit in Frankfurt zum vierzigsten Mal.
Gäste aus vier Kontinenten, Mitschwestern, Angehörige anderer Ordensgemeinschaften, Familie und Freund:innen erlebten als Auftakt eine feierliche Messe in der Kirche Heilig Kreuz. Seit vor 100 Jahren Anna Dengel sich für Frauen im heutigen Pakistan einsetzte und sich als Ärztin um sie kümmerte, folgen die Missionsärztlichen Schwestern dieser Leitlinie: Heilend präsent zu sein in einer verwundeten Welt.
Im Anschluss erinnerten langjährige Wegbegleiter:innen an die gemeinsamen Erlebnisse mit den Missionsärztlichen Schwestern. Ernste, aber auch humorvolle Begebenheiten wurden lebendig erzählt und Wirken und Engagement der Schwestern aus vielen Blickwinkeln gewürdigt.
Dazu gehören unser soziales Engagement mit Menschen am Rande, für Frieden und Gerechtigkeit weltweit sowie für spirituelle Begleitung in heutiger Zeit. Wichtig ist und bleibt die Solidarität und Netzwerkarbeit mit vielen Gleichgesinnten, so dass vieles, was heute noch als unmöglich erscheint, morgen möglich ist.
"Das Unmögliche von heute ist die Arbeit von morgen". - Anna Dengel
Lesen und sehen Sie hier die Grußworte und Beiträge zum Fest:
- Weihbischof Thomas Löhr
- Albert Höly / St. Joseph Escherheim
- Ute Schäfer
- Kleine Schwester Imgard Brockmann
- Michael Thurn / Kath. Stadtkirche Frankfurt
- Sr. Angelika Kollacks - Videobeitrag auf Vimeo
Fotos: Pia Aporta und Cathia Hecker
